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Mittwoch - August - 31.08.13:50:52 Uhr
Haltung

Zur Unterbringung von Tauben muss eine helle, trockene, saubere, ungezieferfreie, zugfreie und gegen Beutegreifer(Füchse, Marder, Greifvögel) geschützte Unterkunft zur Verfügung gestellt werden.

Früher auf dem Lande anzutreffende Taubentürme und Taubenkästen an Häuserwänden sind als unzweckmäßig einzustufen, weil schwer zu reinigen, schwer zugänglich, zugig und für Marder leicht erreichbar.

Zweckmäßig ist ein ebenerdig oder in einem Gebäude(Dach- Stallboden, Scheune)eingerichteter Schlag.

Er sollte nach den jeweiligen Möglichkeiten und Verhältnissen eingerichtet werden.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, jedoch ist dem Platzbedarf und den Bedürfnissen der Tauben genüge zu tun.

Der Schlag soll innen so ausgekleidet sein, um im Sommer gegen Hitze und im Winter gegen Zugluft und Kälte Schutz zu bieten.

Bei Freiflug sind mehrere Ausflugslöcher bereit zu stellen, damit rauflustige Täuber nicht den Ein- und Ausflug blockieren.

Werden Tauben nicht in Volieren gehalten, muss der Ausflug durch eine Klappe jeden Abend von außen verschließbar sein, um ein Eindringen von Raubzeug zu verhindern.

Pro Zuchtpaar berechnet man im Hobbybereich großzügig 1Quadratmeter Lebensraum.

Im Neben- und Haupterwerb allerdings 2 - 3,5 Paare auf dieselbe Grundfläche.

Jedes Tier erhält Sitzgelegenheit in Form eines dachförmig gestalteten Brettchens, eines Sitzregals oder einer ausreichend Platz bietenden Sitzstange.

Im Verhältnis zum vorhandenen Taubenbestand sind 20 % mehr Sitzgelegenheiten anzubringen.























Die Nistzellen sind geräumig und großzügig zu halten, da Tauben mit dem Legen beginnen, wenn die Jungen der vorhergehenden Brut noch gefüttert werden.


Bewährt haben sich industriell gefertigte Doppelnistzellen aus verzinktem Stahlblech mit Rosten.




Diese sind leicht zu reinigen und zu desinfizieren, sowie in der Anschaffung preiswert, berechnet auf die sehr lange Lebensdauer.

Ein Brutregal besteht aus 24 Doppelnistzellen für 24 Zuchtpaare.
































Für die abzusetzenden Jungtiere muss mindestens ein separater Jungtaubenschlag vorhanden sein.

Noch besser wäre zusätzlich ein so genannter Babytaubenschlag für die frisch abgesetzten Nestlinge.




Dementsprechend können sich die Jungtauben individuell und unabhängig von den Alttieren entwickeln und ungehindert Futter aufnehmen.

Für den Neben-/Hauptberuflichen Bereich mit mehreren Hundert Paaren ist zur Senkung des Arbeitsaufwandes und der Einsparung von Arbeitszeit ein Stall(Schweinestall) oder Halle mit Boxen links und rechts der Längsachse zu empfehlen.

In der Mitte befindet sich eine Stallgasse, ähnlich dem Aufbau von Pferdeställen.
















Pro Abteil werden zur Wahrung der Übersichtlichkeit 20-30 Zuchtpaare aufgestallt.



Eine Box für ca. 20-30 Zuchtpaaren kann ca. 3.50m Länge x 2,50m Breite und 3,00m Höhe betragen.

Aber nur so hoch, um jederzeit den Tauben schnell habhaft werden zu können.

Dabei werden die Tauben in den Zuchtabteilen auf Kotrosten gehalten.




Unter diesen Rosten läuft ein 3,50m breiter Schieber, gezogen von einem Motor mit Drahtseil, längs durch die gesamte Halle und entmistet automatisch, ähnlich dem Prinzip bei der Entmistung von Rinderställen.






















Kosten für den Neubau einer Wärmeisolierten Halle inklusive Einrichtung belaufen sich einmalig auf 50,- bis 240,- Euro, pro Zuchtpaar.


An jeder Box wird extern ein Futterautomat mit verschiedenen Futtersorten angebracht.

Diesen kann man von außen, je nach Bedarf mit Getreide beschicken.







Für weitere Informationen/Fragen und Bestellungen erreichen Sie uns, per:


Telefon: 0049 (0) 36766 / 22207

Fax: ..... 0049 (0) 36766 / 22529

E-Mail: info@taubenfarm.com




Unter folgender Adresse ein Beitrag des Bayrischen Fernsehens, Sendung ,,Unser Land''

Rassetauben und Fleischtaubenzucht, Taubenmast kommt gut an!




Informationen und Bildauszüge mit freundlicher Genehmigung von Herrn Dr. Damme, tätig bei der

bayrischenTierzuchtstation in Kitzingen und Herrn Jean-Luc BOYER, Autor des Buches

,,Die Produktion der Fleischtaube''.




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