Mittwoch - August - 31.08.13:51:54 Uhr
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Hat man sich nicht fest verpaarte Zuchtpaare gekauft, muss der Züchter die füreinander bestimmten Tiere verpaaren.
Die Geschlechtsreife ist mit ca. 4-6 Monaten feststellbar.
Täuber sind frühreifer als Täubinnen, doch die Nutzbarkeit der Täuber liegt bei bis zu ca. 5 Jahren und die der Täubinnen bis zu ca. 10 Jahren.
Ist man sich der Geschlechter unsicher, kann man dies mit einem Speculum durch etwas Übung sehr sicher bestimmen.
Diese Methode wird schon seit längerem in großen Taubenfarmen(Grimaud-Brinkmann) in Frankreich mit Erfolg praktiziert.
...............Spekulum...............................................Täuber..................................................Täubin
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Die Verpaarung kann in Gruppen bei zueinander passenden Tieren stattfinden oder bei Einzelverpaarung in einer geräumigen Doppelnistzelle.
Kontrollierte Rassetaubenzucht und Verpaarungen finden in geräumigen Einzelkäfigen statt.
Dies geschieht in dafür spezialisierten Betrieben auch in großem Stil.
Zum üblichen Körnerfutter erhalten sie Hanf, Wicken oder Legekorn(Pelletts), wodurch der Paarungstrieb beschleunigt wird.
Sobald die Tiere beisammen sitzen und die Täubin in das Heulen des Täubers einstimmt und ihm mit gefächerten Schwanz entgegengeht, kann man das Paar in der Regel unter Beobachtung zusammenlassen.
Meist erfolgt danach der Tretakt.
Anschließend wird eine Brutschale oder eine Werkzeugkiste in die Nistzelle gestellt, sowie in der Voliere Nistmaterial angeboten.
Das können Strohhalme, Birkenreißer, Stengel von Walnussblättern oder Tabakstengel sein.
Die letzteren haben den Vorteil Ungeziefer fernzuhalten.
Etwa 8-11 Tage nach der Paarung legt die Täubin das erste Ei, am übernächsten das Zweite.
Danach beginnt die Brut.
Die Brutzeit dauert 18 Tage und die Nestlingszeit ca. 30 Tage.
.......................................... Besonders Fleischtauben entwickeln sich rasant.
........1, 2, 3 Tage...................................6 Tage.....................................10 Tage................................15 Tage
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.........17 Tage....................................20 Tage.......................................25 Tage.................................28 Tage
.................... .................... ...............
Rassetaubenzüchter, welche für den Brieftaubensport oder Ausstellungen züchten, lassen etwa 4 Bruten(März - Juli) im Jahr zu.
Wir als Schlachttaubenzüchter unterbrechen das Brutgeschäft nicht, um recht viele Bruten zu erhalten.
Winterbruten sind möglich, aber der Schlag muss mindestens frostsicher sein.
Ideal wäre im Stall eine Temperatur von 10-15 Grad Celsius und ein entsprechendes Beleuchtungsprogramm von 14 Stunden am Tag.
Dafür ist folgende Zeitschaltuhr der ,,Firma Breker'' empfehlenswert.
So sind pro Paar und Jahr 18 - 20 Eier und ca. 10-18 aufgezogene Jungtiere zu erzielen.
Bei größeren Taubenbeständen im Neben- oder Haupterwerb sind pro Zuchtabteil maximal 20-30 Paare
zur Wahrung der Übersichtlichkeit und Dokumentation aufzustallen.
Das Verhältniss der einzelnen Geschlechter untereinander in den einzelnen Zuchtvolieren muss abgestimmt sein, da einzelne Täuber sonst viel Unruhe in den Zuchtbestand bringen und einen erheblichen Verlust an Eiern und Taubenküken hervorrufen können.
Bei der Wahl von geeigneten Nistzellen in den Zuchtabteilen sind Brutschränke aus Stahlblech zu empfehlen.
Die anfallenden flüggen Jungtauben werden entweder geschlachtet oder in die entsprechenden Aufzuchtsabteile zur weiteren Verwendung verbracht.
Geeignete Jungtiere für die Weiterzucht sind zu selektieren und gesondert unterzubringen.
Selektionsparameter sind Anzahl der gelegten und befruchteten Eier, die Anzahl der hervorgebrachten und aufgezogenen Jungen im Jahr, sowie der Fleischansatz die Ausschlachtung und evtl. auftretende Krankheiten.
Es ist anzuraten, frisch abgesetzte Nestlinge für die weitere Aufzucht in so genannte Babyabteile unterzubringen, damit diese von älteren ranghöheren Jungtauben nicht unterdrückt, an der Nahrungsaufnahme gehindert oder gar verletzt werden.
Sobald diese selbstständig genug sind, kann man diese in die Jungtaubenabteile verbringen.
Wichtig ist regelmäßig im Jahr den Schlag und die Voliere rein zu halten, sowie kontinuierliche Impfungen
gegen Endo -und Ektoparasiten durchzuführen.
Die wichtigsten vorbeugenden Impfungen sind gegen Paramyxovirose und Salmonellose jährlich zu verabreichen.
Paramyxovirose - Immunisierung ist in Deutschland beispielsweise gesetzlich vorgeschrieben.
Für den jährlichen vorbeugenden Gesundheitsplan des Tierbestandes konsultiert man am besten einen in der jeweiligen Region ansässigen Tierarzt.
Dies ist bei einem größeren Tierbestand besonders zu berücksichtigen.
Für weitere Informationen/Fragen und Bestellungen erreichen Sie uns, per:
Telefon: 0049 (0) 36766 / 22207
Fax: ..... 0049 (0) 36766 / 22529
E-Mail: info@taubenfarm.com
Unter folgender Adresse ein Beitrag des Bayrischen Fernsehens, Sendung ,,Unser Land''
Rassetauben und Fleischtaubenzucht, Taubenmast kommt gut an!
Informationen und Bildauszüge mit freundlicher Genehmigung von Herrn Dr. Damme, tätig bei der
bayrischenTierzuchtstation in Kitzingen und Herrn Jean-Luc BOYER, Autor des Buches
,,Die Produktion der Fleischtaube''.
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